Wanderer (1885)
Ab 1902 versuchte man sich recht erfolgreich am Motorradbau und gründete einen Firmenzweig der Werkzeugmaschinen herstellte.
Man produzierte Schreib- und Rechenmaschinen unter dem Markennamen "Continental".
|
Jahr |
Unternehmensgeschichtliche Daten |
|---|---|
|
1885 |
Am 26. Februar Gründung des Chemnitzer-Velociped-Depot Winklhofer & Jaenicke |
|
1887 |
Am 4. Januar Einführung des Markennamen WANDERER für Fahrräder |
|
1896 |
Umbenennung in WANDERER Fahrradwerke AG vorm. Winklhofer & Jaenicke, Schönau/Chemnitz am 5. Mai |
|
1900 |
Beginn der Werkzeugmaschinenfertigung |
|
1902 |
Beginn der Motorradfertigung |
|
1904 |
Beginn der Schreibmaschinenfertigung (Marke Continental) |
|
1905 |
Erste Automobilversuche |
|
1908 |
Seit 15. Januar WANDERER Werke, vorm. Winklhofer & Jaenicke AG; Kapital: 1,6 Mio. Mark, 1915 auf 5,25 Mio. erhöht |
|
1913 |
Fertigungsbeginn für WANDERER Automobile |
|
1918 |
Bis zu diesem Jahr sind weit über 10.000 Motorräder und über 2.000 Automobile gebaut worden. Für das 1,5 PS Rad waren rund 750 Mark zu zahlen, während das WANDERER 4.000 Mark kostete |
|
1926 |
Der Wanderer W 10 mit 30 PS Vierzylindermotor erscheint auf dem Markt. Dieses Modell wird bis 1932 in verschiedenen Ausführungen angeboten. |
|
1927 |
Umzug des Wanderer Automobilbaus vom Stammwerk in Chemnitz-Schönau in das neu errichtete Werk im Chemnitzer Vorort Siegmar. |
|
1928 |
Mit dem neuen Wanderer Sechszylinder Typ W 11 wird die Modellpalette nach oben erweitert. |
|
1929 |
Aufgabe des Wanderer Motorradbaus. Die Fertigungsanlagen werden an NSU uns an die technische Firma Janecek verkauft. In Prag entsteht so die FIrma JAWA (Janecek/Wanderer). |
|
1931 |
Ferdinand Porsche entwickelt für die Wanderer Werke AG eine moderne Generation von Sechszylindermotoren. |
|
1932 |
Die Wanderer Werke AG veräußert ihre Automobilbauabteilung an die Auto Union AG. Die Produktionsbereiche Werkzeugmaschinen, Büromaschinen und Fahrradbau verbleiben weiterhin bei der Wanderer Werke AG. |
